Fahrbahnerneuerung A 45 AS Karlstein - Hörstein

Karlstein am Main
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Verkehrsfreigabe der umgebauten Anschlussstelle Karlstein am 31. Mai 2024 - Weiterhin Umleitung zwischen der AS Karlstein und Hörstein über Kahl und Alzenau

Die Vollsperrung der A 45 Anschlussstelle Karlstein in der Fahrtrichtung Gießen wird zum Freitag, dem 31. Mai 2024 wieder aufgehoben. Karlstein und das Industriegebiet Alzenau-Süd sind damit wieder von und zur Autobahn erreichbar. Die freie Strecke der Staatsstraße 2443 zwischen der A 45 und Hörstein muss noch bis Ende Juni voll gesperrt bleiben. Eine Umleitung ist weiterhin ab der A 45 AS Karlstein über die Ortsumgehung Karlstein (St 3308), via Kahl und die St 2805 nach Alzenau, Wasserlos und Hörstein bzw. umgekehrt eingerichtet. Die Anschlussstelle in der Fahrtrichtung Gießen und die Staatsstraße sind seit dem 15. April 2024 für den Verkehr gesperrt. Rechtzeitig zum Beginn der Europameisterschaft wird der Autobahnanschluss am 31. Mai 2024 wieder geöffnet. An der Rampeneinmündung sorgt fortan eine festinstallierte Ampel für einen sicheren und zügigen Verkehrsfluss. Aufgrund schlechter Witterungsbedingungen sowie aufwändigeren Arbeiten im Untergrund und an Fundamenten musste die Sperrung um vier Arbeitstage verlängert werden.

Die daran anschließende Strecke bis zum Kreisverkehr Hörstein soll spätestens am Freitag, dem 28. Juni 2024 wieder für den Verkehr freigegeben werden. Mit den Arbeiten im Untergrund sowie an der Asphaltbefestigung auf über 7000 m² konnten die wesentlichen, kritischen Meilensteine bereits fertiggestellt werden. In den kommenden Wochen werden die Bankette abgetragen und standsicher neu befestigt. Den Abschluss bilden Arbeiten an Böschungen und Entwässerungsanlagen, Schutzeinrichtungen sowie zuletzt die Fahrbahnmarkierung. Der Busverkehr (City-Bus Alzenau) wird weiterhin kleinräumig um das Baufeld umgeleitet. Der Geh- und Radweg parallel zur St 2443 zwischen Karlstein und Hörstein ist während der restlichen Bauzeit ohne Beeinträchtigungen zu benutzen.

Im Zuge der Baumaßnahme an der Anschlussstelle wurden die oberen Asphaltschichten der Staatsstraße nach Hörstein ausgetauscht. In der westlichen Hälfte des Baufeldes musste zuvor der Straßenuntergrund mit Hilfe von Kalk und Zement stabilisiert werden. Diese sogenannte Bodenverbesserung ermöglicht es, den vorhandenen sandigen Boden ressourcenschonend weiterzuverwenden. So wird vermieden, dass mit zahlreichen LKW-Fahrten und hohem Kostenaufwand große Aushubmengen auf Deponien entsorgt und neue Baustoffe in Steinbrüchen gewonnen werden müssen. Durch erneuerte Schutzplanken wird zudem die Verkehrssicherheit verbessert. Indem die Bauarbeiten an der Anschlussstelle und der Staatsstraße gleichzeitig erfolgen, können die Verkehrsbeeinträchtigungen auf das unvermeidbare Mindestmaß beschränkt werden. Zudem wird so eine wirtschaftliche Bauabwicklung erzielt und es werden auf absehbare Zeit keine weiteren Sperrungen nötig. Der Freistaat Bayern investiert ca. 900.000 €, um das Straßennetz im Bestand zu erhalten und die Verkehrssicherheit zu verbessern. Einen weiteren Kostenanteil für die Anpassungen der Anschlussstelle in Höhe von ca. 420.000 € trägt die Autobahn GmbH des Bundes.

Anlass für die Straßenbauarbeiten ist eine Unfallhäufung, die im Bereich der Rampeneinmündungen in die Staatsstraße 2443 festgestellt wurde. Vermehrt mussten Unfälle mit ein- und abbiegenden Fahrzeugen verzeichnet werden. Die neue Ampelanlage an der Rampe der Fahrtrichtung Gießen wird zukünftig einen sicheren Abfluss aller Verkehrsbeziehungen gewährleisten. Die Ampelsteuerung wird verkehrsabhängig geregelt, sodass sie sich automatisch jeder Verkehrslage anpasst und kurze Wartezeiten ermöglicht. An der Rampe der Fahrtrichtung Seligenstädter Dreieck wurde bereits zusammen mit der Ortsumgehung Karlstein eine Ampel für einen sicheren und zügigen Verkehrsfluss errichtet.

Die neue Ampelkreuzung an der Anschlussstelle wurde zudem bereits so baulich vorgerüstet, dass zukünftig eine sichere Querungsstelle vom Radweg entlang der St 2443 in Richtung der Gerichtsplatzstraße errichtet werden kann. Dies soll die bestehende Querung weiter östlich auf der freien Strecke ersetzen. Da die Markierungsarbeiten stark witterungsabhängig sind können Verzögerungen bei anhaltend regnerischem Wetter nicht vollends ausgeschlossen werden. Das Staatliche Bauamt Aschaffenburg bittet für die erforderlichen Arbeiten um das Verständnis der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer und wird laufend über den Baufortschritt und die Verkehrsführungen informieren.


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